Zusammenarbeit

Anleitung für Microsoft 365: Bedrohungsschutz-Statusbericht wöchentlich sichten

Der Bericht „Bedrohungsschutzstatus“ wird regelmäßig (mindestens wöchentlich) gesichtet.

Darum geht es

Der Bericht „Bedrohungsschutzstatus“ zeigt, wie viele Phishing-, Schadsoftware- und Spam-Mails Microsoft abgefangen hat und wer besonders häufig angegriffen wird. Wer ihn regelmäßig ansieht, erkennt Angriffswellen früh und kann gezielt Mitarbeitende warnen.

Was passieren kann

Gezielte Angriffswellen auf einzelne Personen, etwa die Buchhaltung, bleiben unbemerkt, bis ein Angriff erfolgreich ist.

Schritt für Schritt

  1. Legen Sie einen festen Termin und eine verantwortliche Person fest.

  2. Öffnen Sie im Defender-Portal Berichte > E-Mail & Zusammenarbeit > E-Mail- und Zusammenarbeitsberichte > Bedrohungsschutzstatus.

  3. Richten Sie über „Zeitplan erstellen“ einen wöchentlichen Versand des Berichts per E-Mail ein.

  4. Achten Sie auf Ausreißer: plötzliche Anstiege, häufig angegriffene Empfänger, zugestellte Bedrohungen.

  5. Leiten Sie Maßnahmen ab (z. B. Warnhinweis an Mitarbeitende) und dokumentieren Sie die Sichtung.

Hier finden Sie die Einstellung

  1. Microsoft Defender Portal (security.microsoft.com)
  2. Berichte
  3. E-Mail & Zusammenarbeit
  4. E-Mail- und Zusammenarbeitsberichte
  5. Bedrohungsschutzstatus

So prüfen Sie es selbst

Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:

Der Bedrohungsschutz-Statusbericht wird regelmäßig gesichtet

So prüft Auditspiegel es

Diese Einstellung prüft Auditspiegel derzeit nicht automatisch. Der Bericht führt sie im Abschnitt „Was wir nicht geprüft haben“ mit diesem Grund auf:

Organisatorische Maßnahme: Hier geht es um die regelmäßige Sichtung eines Berichts durch Ihr Team. Das lässt sich technisch nicht prüfen; bitte legen Sie dafür einen festen Termin fest.

Bezüge

BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
DER.1.A5: Einsatz von mitgelieferten Systemfunktionen zur Detektion
DSGVO Art. 32 Abs. 1
lit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeitlit. d: Regelmäßige Überprüfung der Maßnahmen

Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.

Alle Einstellungen auf einmal prüfen

Auditspiegel liest Ihre Microsoft-365-Einstellungen automatisch und nur lesend aus. Der Bericht zeigt, was offen ist, das Dringendste zuerst, und nennt zu jedem Befund diese Anleitung.

Findet der Bericht keinen einzigen Handlungsbedarf und nichts Kritisches, erstatten wir die 149 €. Bedingungen in den AGB, §5b