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Anleitung für Microsoft 365: Phishing-Schutz in Microsoft Forms einschalten

Der interne Phishing-Schutz für Microsoft Forms wird aktiviert.

Darum geht es

Mit Microsoft Forms lassen sich in wenigen Minuten täuschend echte Anmeldeseiten bauen. Angreifer missbrauchen dafür auch kompromittierte Konten im eigenen Unternehmen. Der integrierte Phishing-Schutz erkennt Formulare, die nach Kennwörtern fragen, und blockiert sie.

Was passieren kann

Über ein Phishing-Formular aus Ihrem eigenen Tenant können Kennwörter von Mitarbeitenden, Kunden oder Partnern abgegriffen werden. Als Absender steht dabei Ihr Firmenname.

Schritt für Schritt

  1. Öffnen Sie im Microsoft 365 Admin Center Einstellungen > Organisationseinstellungen > Dienste > Microsoft Forms.

  2. Aktivieren Sie unter „Phishingschutz“ die Einstellung „Interner Phishingschutz“.

  3. Speichern Sie die Einstellung.

  4. Prüfen Sie im Microsoft Secure Score nach 24–48 Stunden, ob die Empfehlung als umgesetzt angezeigt wird.

Hier finden Sie die Einstellung

  1. Microsoft 365 Admin Center (admin.microsoft.com)
  2. Einstellungen
  3. Organisationseinstellungen
  4. Dienste
  5. Microsoft Forms

So prüfen Sie es selbst

Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:

Microsoft Forms prüft Formulare automatisch auf Phishing

So prüft Auditspiegel es

Auditspiegel liest diese Einstellung bei jedem Scan automatisch und nur lesend aus Ihrem Tenant aus. Ist sie nicht erfüllt, steht sie im Bericht als Befund mit dieser Anleitung, dem Messwert, wo es einen gibt, und dem Klickpfad.

Für Ihre IT: per PowerShell nachsehen
Microsoft Graph PowerShell: Invoke-MgGraphRequest -Uri 'https://graph.microsoft.com/beta/admin/forms' (Feld settings.isInOrgFormsPhishingScanEnabled)

Bezüge

BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
OPS.1.1.4.A2: Nutzung systemspezifischer Schutzmechanismen
DSGVO Art. 32 Abs. 1
lit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit
Microsoft Secure Score
Zu dieser Einstellung gibt es eine Maßnahme im Microsoft Secure Score.

Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.

Alle Einstellungen auf einmal prüfen

Auditspiegel liest Ihre Microsoft-365-Einstellungen automatisch und nur lesend aus. Der Bericht zeigt, was offen ist, das Dringendste zuerst, und nennt zu jedem Befund diese Anleitung.

Findet der Bericht keinen einzigen Handlungsbedarf und nichts Kritisches, erstatten wir die 149 €. Bedingungen in den AGB, §5b