Darum geht es
DKIM versieht jede ausgehende E-Mail mit einer digitalen Signatur. Der Empfänger kann damit prüfen, dass die Mail wirklich von Ihnen stammt und unterwegs nicht verändert wurde. DKIM ist außerdem Voraussetzung für einen wirksamen DMARC-Schutz.
Was passieren kann
Ohne DKIM lassen sich gefälschte Mails in Ihrem Namen schwerer erkennen, und Ihre legitimen Mails landen häufiger im Spam der Empfänger.
Schritt für Schritt
Öffnen Sie im Defender-Portal E-Mail-Authentifizierungseinstellungen > Registerkarte DKIM und wählen Sie Ihre Domain.
Lassen Sie sich die beiden CNAME-Einträge (selector1._domainkey und selector2._domainkey) anzeigen.
Legen Sie diese CNAME-Einträge bei Ihrem DNS-Anbieter an und warten Sie die DNS-Verbreitung ab.
Aktivieren Sie anschließend „E-Mails für diese Domain mit DKIM-Signaturen signieren“.
Wiederholen Sie das für jede Domain, die E-Mails versendet, und prüfen Sie im Header einer Testmail „dkim=pass“.
Hier finden Sie die Einstellung
- Microsoft Defender Portal (security.microsoft.com)
- E-Mail & Zusammenarbeit
- Richtlinien & Regeln
- Bedrohungsrichtlinien
- E-Mail-Authentifizierungseinstellungen
- DKIM
So prüfen Sie es selbst
Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:
DKIM-Signierung ist für alle E-Mail-Domains aktiv
So prüft Auditspiegel es
Diese Einstellung prüft Auditspiegel derzeit nicht automatisch. Der Bericht führt sie im Abschnitt „Was wir nicht geprüft haben“ mit diesem Grund auf:
Diese Schutzeinstellung für E-Mails ist nur über Exchange Online PowerShell auslesbar, nicht über die Microsoft-Schnittstelle, die Auditspiegel heute nutzt. Auditspiegel prüft sie in einer späteren Version automatisch. Bis dahin prüfen Sie sie bitte im Microsoft Defender Portal (security.microsoft.com) im Bereich „E-Mail & Zusammenarbeit“.
Für Ihre IT: per PowerShell nachsehen
Exchange Online PowerShell: Get-DkimSigningConfig | fl Domain,Enabled,Status,Selector1CNAME,Selector2CNAME; aktivieren mit Set-DkimSigningConfig -Identity <domain> -Enabled $true
Bezüge
- SCuBA-Baselines der CISA
- MS.EXO.3.1v1: DKIM für alle Domains aktivieren
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
- APP.5.3.A9: Erweiterte Sicherheitsmaßnahmen auf dem E-Mail-Server
- DSGVO Art. 32 Abs. 1
- lit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit
Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.