Darum geht es
Passkeys sind der sicherste Weg, sich anzumelden: Sie sind an die echte Microsoft-Seite gebunden und können von Phishing-Seiten nicht abgefangen werden. Sie funktionieren mit Sicherheitsschlüsseln (z. B. USB-Token) oder auf dem Smartphone in der Authenticator App und ersetzen oft sogar das Passwort.
Was passieren kann
Ohne freigegebene Passkeys bleibt Ihr Unternehmen auf Methoden angewiesen, die sich mit modernen Phishing-Proxys umgehen lassen, besonders kritisch für Administratoren.
Schritt für Schritt
Öffnen Sie Entra ID > Authentifizierungsmethoden > Richtlinien > „Passkey (FIDO2)“.
Aktivieren Sie die Methode, zunächst für eine Pilotgruppe (z. B. Administratoren), später für „Alle Benutzer“.
Prüfen Sie auf der Registerkarte „Konfigurieren“, ob gerätegebundene Passkeys in der Authenticator App und Sicherheitsschlüssel erlaubt sind; speichern Sie.
Lassen Sie die Pilotgruppe unter mysignins.microsoft.com/security-info einen Passkey registrieren und die Anmeldung testen.
Nutzen Sie die Passkeys anschließend für eine Richtlinie „Phishing-resistente MFA“ für Administratoren.
Hier finden Sie die Einstellung
- Microsoft Entra Admin Center (entra.microsoft.com)
- Entra ID
- Authentifizierungsmethoden
- Richtlinien
- „Passkey (FIDO2)“
So prüfen Sie es selbst
Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:
Phishing-resistente Anmeldung mit Passkeys (FIDO2) ist freigegeben
So prüft Auditspiegel es
Auditspiegel liest diese Einstellung bei jedem Scan automatisch und nur lesend aus Ihrem Tenant aus. Ist sie nicht erfüllt, steht sie im Bericht als Befund mit dieser Anleitung, dem Messwert, wo es einen gibt, und dem Klickpfad.
Für Ihre IT: per PowerShell nachsehen
Microsoft Graph PowerShell: `Get-MgPolicyAuthenticationMethodPolicyAuthenticationMethodConfiguration -AuthenticationMethodConfigurationId Fido2 | fl Id,State`. Sollwert: enabled.
Bezüge
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
- ORP.4.A13: Geeignete Auswahl von Authentisierungsmechanismen
- DSGVO Art. 32 Abs. 1
- lit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit
Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.